Zisterzienseroblaten - Cistercian Oblates
Laienzisterzienser - Lay Cistercians
 

Übersicht



1. Zisterzienseroblaten Zisterzienserkloster Langwaden

Das Zisterzienserkloster Langwaden hat eine lange Zisterzienseroblatentradition. Die erste Oblation wurde vor mehr als 30 Jahren, im Jahr 1972, abgelegt. Derzeit (2007) sind 20 Oblaten/innen mit dem Zisterzienserkloster Langwaden verbunden. Es sind Männer und Frauen, Verheiratete und Ledige, darunter auch ein Priester. Monatlich sind die Oblaten eingeladen, sich als Oblatengemeinschaft mit dem Oblatenrektor zu treffen und zusammen mit den Mönchen an der Eucharistiefeier und den Chorgebeten teilzunehmen und zum gemeinsamen Mittagessen. Einmal jährlich werden einwöchige Exerzititen angeboten.

Zisterzienseroblate – eine Lebensform Zisterzienseroblatesein ist eine eigene Berufung und eine Lebnsform, eine Berufung zum entschiedenen christlichen Leben nach der Regel des Heiligen Benedikt und den Grundzügen der zisterziensischen Spiritualität. Zisterzienseroblatesein bedeutet zisterziensisches Charisma in der Welt zu leben, mit dem Versuch einer Balance zwischen aktivem Leben in Kirche und Alltag einerseits und Kontemplation andererseits. Das Wirkungsfeld der Oblaten ist der Alltag, mitten in der Welt Es bedeutet eine christliche Antwort zu leben und zu geben auf die Anforderungen in Familie, Beruf, Gemeinde usw. Die Bindung an das Kloster bietet Lernen, Rückhalt und Stärke auf dem Glaubensweg, die Treffen mit anderen Oblaten in der Oblatengemeinschaft ermöglichen den Erfahrungsaustausch. Quelle und Nahrung des geistlichen Lebens des Oblaten sind das Stundengebet, die Liebe zur Eucharistie und zur Lectio Divina.

Der Weg zur Oblation verläuft in kleinen Schritten: über kurze Aufenthalte durch Besuche und Treffen mit anderen Oblaten, später über regelmäßige Teilnahme an den Oblatentreffen, geistliche Begleitung und Kennenlernen des Stundengebets, durch gemeinsames Gebet mit den Mönchen, bietet sich Interessierten die Möglichkeit, zisterziensisches Leben kennen zu lernen und es für den Alltag fruchtbar zu machen. Wer kann Zisterzienseroblate werden? Derjenige, der außerhalb des Klosters lebt, Gott sucht. (Regel des Heiligen Benedikt 58, 7) und den Weg des Evangeliums gemeinsam mit den Mönchen gehen möchte.

Informationen zum Zisterzienserkloster finden Sie auch auf der Webseite:
http://www.zisterzienser-langwaden.de/moenche.html

Ansprechpartner für Interessierte:
Pater Basilius Ullmann OCist, Oblatenrektor
unter: pater.basilius@zisterzienserlangwaden.de


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2. Weggemeinschaft St. Benedikt

Die Weggemeinschaft St. Benedikt ist eine katholische Gemeinschaft: Christen unterschiedlicher Herkunft, die Gott suchen, in Verbindung mit dem Zisterzienserkloster Langwaden. Initiiert wurde die Gemeinschaft im Jahr 2002 von Dr. Gabriele Franziska Heitfeld-Panther (Zisterzienseroblatin). Monatliche Einkehrtage und wöchentliche Treffen (in unterschiedlichen Gemeinden der Pfarrei St. Franziskus, Bochum-Süd), zwei Wochenenden und mehrtägige Exerzitien (in unterschiedlichen Klöstern) bieten die Möglichkeit, die zisterziensische Spiritualität kennen zu lernen und für den Alltag fruchtbar zu machen.

Die Weggemeinschaft St. Benedikt wird getragen durch derzeit 11 Mitglieder, die am 9. März 2007 ihre Leitung gewählt haben und in den kommenden Monaten Statuten erarbeiten werden. Ca. 20 weitere Interessenten nehmen in unterschiedlichen Abständen an den Treffen teil. Die Teilnehmer kommen aus unterschiedlichen Städten: Bochum, Essen, Hagen, Hattingen, Herne, Münster und Witten. Auch zwischen den Treffen besteht der Kontakt untereinander auf unterschiedliche Weise. Alle Treffen sind offen und neue Interessenten herzlich eingeladen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um vorherige Anmeldung. Seelsorglich unterstützt wird die Weggemeinschaft St. Benedikt von den Mönchen des Zisterzienserklosters Langwaden und von externen Priestern.

Herr Pfarrer Heribert Weinbrenner, Zisterzienser-Säkularoblate, kommt seit Beginn des Jahres 2007 der Bitte der Weggemeinschaft St. Benedikt nach, sie als geistlicher Berater zu unterstützen.

Es ist Ziel eines jeden Treffens, mit Christus unterwegs zu sein, das Stundengebet der Kirche kennen zu lernen, mehr über den Glauben zu erfahren sowie mit der Regel des Heiligen Benedikt und den zisterziensischen Wurzeln vertraut zu werden. Mitte und Höhepunkt eines jeden Treffens ist die gemeinsame Eucharistiefeier.

Webseite: www.weggemeinschaft-st-benedikt.de

Kontakt: Dr. Gabriele Franziska Heitfeld-Panther Zisterzienser-Säkularoblatin
Heitfeld-Panther@arcor.de
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3. Film "Und ich werde leben. Klösterliche Wege im dritten Jahrtausend" von Gabriele Franziska Heitfeld-Panther, 2010


Kontakt: Gabriele Franziska Heitfeld-Panther, Zisterzienser-Säkularoblatin (Langwaden)
Heitfeld-Panther@arcor.de oder 0234-770595

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4. Familiaren / Oblaten Zisterzienserinnenabtei Seligenthal

In unserer Abtei wurde 1969 der Familiarenstatus begonnen. Wen wir in Seligenthal als Familiarin betrachten, der kann in einer anderen Abtei als Oblatin gesehen werden. Zurzeit (2007) haben wir 7 Familiarinnen und 2 Familiaren in Seligenthal.

Sinn und Zweck des Familiareninstituts

Je nach Lebenssituation suchen Einzelne eine intensive Verbindung mit einer benediktinisch - zisterziensischen Klostergemeinschaft, da sie spüren, dass die menschliche und geistige Erfahrung des benediktinischen Mönchtums auch für ihr Leben in ihrem Alltag Wegweisung, Ordnung und Hilfe sein kann.
So schließen sich unsere Familiaren unserer klösterlichen Gemeinschaft an und bilden mit ihr eine „Familie“ im weiteren Sinn, in ähnlicher Gesinnung und ähnlichem Streben. Christus ist unser gemeinsamer Meister, seine Nachfolge das gemeinsame Anliegen. Der Anschluss an unser Kloster geschieht meist in kleinen Schritten. Gottesdienstbesucher, Wochenendgäste oder auch Freunde und Bekannte, „Menschen, die Gott wahrhaft suchen,“ gelangen in das Kraftfeld benediktinisch - zisterziensischen Lebens und möchten die Spiritualität näher kennen lernen. Sie kommen deshalb bewusst regelmäßig ins Kloster.
Je mehr sich dann der Einzelne in die benediktinische Spiritualität des „ora et labora“ hineinlebt, am Chorgebet, ja dem ganzen Gebetsleben und vor allem an der Feier der Eucharistie teilnimmt, desto mehr kann die Spiritualität des Konventes zur eigenen werden und der Wunsch wach werden, sich diesem Kloster anzuschließen.

Die Webseite unseres Klosters wird derzeit neu gestaltet. Demnächst finden Sie dort auch ausführliche Informationen zum Thema Familiaren / Oblaten.

Ansprechpartnerin für Interessenten: m.petra@seligenthal.de
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5. Zisterzienseroblaten Zisterzienserabtei Himmerod

Die ersten Oblationsversprechen wurden an der Zisterzienserabtei Himmerod im Jahr 2009 abgegeben, das Oblatenwesen ist hier also noch jung. Inzwischen sind es 8 Oblaten/innen, die sich durch Ihre Oblation mit der Abtei Himmerod verbunden haben, weitere 5 Kandidaten befinden sich in ihrer Probezeit, bevor sie sich für diese besondere christliche Lebensform entscheiden.
Unsere Oblatengemeinschaft bildet sich aus Männer und Frauen unterschiedlichen Alters, Verheirateten und Ledigen. Mit den Mönchsbrüdern verbindet uns nicht nur die Liebe zur Abtei (Claustrum = Schoß, Ort der Menschwerdung) mit der ihr eigenen Atmosphäre im schönen Salmtal, deren Standort durch Bernhard von Clairvaux persönlich im Jahr 1135 während einer Visitation bestimmt wurde, sondern vor allem die wahrhafte Suche nach Gott im Gebet und in der gesamten Schöpfung. ”Gott, du mein Gott, dich suche ich” (Psalm 63)

3 – 4 Mal im Jahr sind die Oblaten eingeladen, sich als Oblatengemeinschaft mit dem Oblatenrektor zu treffen und mit den Mönchen an der Eucharistiefeier und den Chorgebeten teilzunehmen. Darüber hinaus werden an den gemeinsamen Wochenenden Themen behandelt, wie z.B. Anstöße für unseren Alltag aus dem Evangelium und der Regel Benedikts, Lectio Divina, Evangelische Räte, Mönchsgelübde für Nichtmönche und natürlich den aktuellen Zeitfragen.

Zisterzienseroblate – eine christliche Lebensform
„Klöster benediktinischer und zisterziensischer Prägung bieten die Möglichkeit an, außerhalb eines Klosters, in der Welt, ein christliches Leben zu führen, das im Strom der Zeit trägt: das Oblatesein.
Der Name kommt von dem lateinischen Begriff ‚oblatus‘ und bedeutet ‚hingegeben, dargebracht, aufgeopfert‘. Oblaten verbinden sich durch das Versprechen der Oblation mit einem Kloster ihrer Wahl, bringen sich so Jesus Christus dar, geben sich ihm hin und gehen einen christlichen Weg unter der Führung des Evangeliums nach der Regel Benedikts…
Oblaten leben in ihrer Welt die benediktinische Spiritualität anders als Ordensleute im Kloster. Sie passen diese ihren persönlichen Lebensumständen an und erhalten dafür vielfältige Anregungen und Hilfen vom Kloster. Es handelt sich um ein gegenseitiges Empfangen und Geben.“
(Autoren: P. Claudius Bals OSB, Erzabtei St. Ottilien, P. Basilius Ullmann OCist, Kloster Langwaden, aus “Aufbruch mit Benedikt - Oblaten, eine christliche Lebensform”, Vorwort S. 11-12, erschienen im EOS Klosterverlag St. Ottilien 2009).

Zisterzienseroblatesein bedeutet ein Fenster ihres Klosters in der Welt zu sein, die zisterziensische Spiritualität in die Welt strahlen zu lassen. Das geschieht einmal während unserer Aufenthalte im Kloster selbst, aber vor allem - wieder zurückgekehrt -, mitten in unserem Alltag, in unseren Familien, unter Freunden, in den Gemeinden und ebenfalls im Beruf. Das Leben der Oblaten/innen wird ähnlich wie bei den Mönchsbrüdern bestimmt von Aktion und Kontemplation – Ora et labora – beides gehört zusammen. Sowohl die Mönchsbrüder als auch die Oblaten/innen wissen um den Wert der geistigen Verbundenheit im täglichen Stundengebet – die Mönchsbrüder im Kloster – die Oblaten/innen bei sich zu Hause. Die oftmals vielen Kilometer der räumlichen Trennung spielen dabei keine Rolle...
Während der regelmäßigen Aufenthalte in ihrem Heimatkloster haben die Oblaten/innen Gelegenheit an die Quelle zu kommen, ihre Brunnenschalen wieder neu zu füllen, denn nur eine gefüllte Brunnenschale kann überfließen, sich verströmen. Wir können nur das an andere weiter geben, was wir selbst empfangen haben.

Weitere Informationen zur Zisterzienserabtei Himmerod, unserer Oblatengemeinschaft und die Termine unserer nächsten Treffen finden Sie innerhalb der Webseite:
http://www.abteihimmerod.de

Ansprechpartner für Interessierte:
Abt Bruno Fromme OCist
Email: abt_bruno_himmerod@yahoo.de


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6. Oblatengemeinschaft der Zisterzienserinnenabtei Waldsassen

In unserer cisterciensischen Gemeinschaft orientieren wir uns gleichermaßen am Hl. Benedikt wie am Hl. Bernhard. Aus dieser gelebten Erfahrung heraus ist es unser Anliegen, auch jenen Menschen Zugang zu unserer Schwesterngemeinschaft zu ermöglichen, welche nicht unmittelbar bei uns leben.
Wer immer sich durch unsere cisterciensische Lebensweise angezogen fühlt - sein Beten, Arbeiten nach der Regel des Hl. Benedikts in der Welt ausrichten will - kann sich unserer Gemeinschaft als Oblatin / Oblate anschließen. Frauen oder Männer, alleinstehend oder verheiratet, können diesen Schritt vollziehen.

Ein Versprechen, die sog. "Oblation" (lat. Hingabe), im Rahmen einer Eucharistiefeier, verleiht diesem Beitritt nach einem Probejahr offiziellen Charakter. Die Oblatin oder der Oblate verspricht aus dem Wunsch heraus, Gott in seinem Leben in der Welt vertieft zu suchen. Dies ist eine ständige, das ganze Leben umfassende Aufgabe. Die Oblation ist also eine ganz bewusste Lebensentscheidung für die Botschaft Jesu im Geiste der Regula Benedicti.
Die Oblation ist ein Versprechen kein Gelübde, besiegelt aber eine echte Verbundenheit zum Klost
Für unsere Gemeinschaft wäre es eine Freude, wenn sich bei unserer kleinen Oblatengemeinschaft weitere dazugesellen würden. Es finden vierteljährlich Treffen statt, an denen die Oblaten zusammen mit uns Schwestern Liturgie feiern, das Chorgebet singen und durch Auslegung der Benediktsregel sowie der Hl. Schrift, unsere Spiritualität näher kennenlernen. Dabei soll neben dem "ora" auch das "labora" (eine Aufgabe) wahrgenommen werden.
Christ in der Welt

Wer heute ein wirklich christliches Leben führen will, lebt in unserer Gesellschaft als "Einzelner". Oft erlebt er schmerzlich, dass er "gegen den Strom der Zeit" schwimmt. Viele Menschen suchen heute wieder die wahren Werte des Lebens, in mitten von Konsumdenken und veräußerlichtem Lebensstil, Lärm und Hektik. Wir möchten dieser Sehnsucht vieler Menschen entgegenkommen, eine Art der Gottesbegegnung und der menschlichen Zusammengehörigkeit anbieten. Unser gemeinsames Beten und die menschliche Begegnung, sollen Kraftquellen sein, aus der die Oblatin, der Oblate "aufgetankt" seinen Alltag meistern kann. Aber auch für uns Schwestern ist es von Bedeutung, dass wir uns durch verantwortungsbewusste Oblaten in Gebet und Arbeit getragen und unterstützt wissen.

Wer Interesse an dieser Lebensform hat, ist als Gast herzlich eingeladen.

Der Hl. Benedikt, nach dessen Regel seit mehr als 1000 Jahren Frauen und Männer leben, kann uns gerade in einer Zeit geprägt von "Hektik und Stress", mit seiner weisen Maßhaltung eine Lebensorientierung sein.

Vielleicht auch für Sie?

Wer weitere Informationen sucht, soll sich direkt an Frau Äbtissin M. Laetitia Fech wenden:
Cistercienserinnen-Abtei Waldsassen
Basilikaplatz 2
D-95652 Waldsassen
Tel.: 09632/9200-24
Fax: 09632/9200-28 Email: Äbtissin M. Laetitia Fech


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